Eine Not-OP hat den damals sechsjährigen Dominik vor dem Erblinden gerettet. Alles passierte am 21.April 2004, im Kindergarten in Marl:
Dominik spielte mit einem Freund und tollte auf einem Fahrrad rumm. Dann fand der Freund den Schraubenzieher - und fuchtelte herum. Und dann passierte es: Das Werkzeug traf unglücklich den sechsjährigen im Gesicht: Dominik erzählt heute, das es sehr gebrannt und weh getan hatte. Ärzte stellten die Diagnose fest: tiefer Schnitt in der Netzhaut. Dominik drohte zu Erblinden! Jetzt ging der Fall vor dem Landgericht Essen. Dominik fordert von der Stadt Marl 25 000 Euro Schmerzensgeld. Auch die Erzieher/Innen haben ihre Aufsichtspflicht verletzt. Ständig muss Dominik zu seinem Augenarzt. In der Grundschule hänseln die Schüler den Sechsjährigen, weil er auf einem Auge schielt. Die Haftpflichtversicherung hält sich raus und will nichts zahlen. Dominiks Mutter Sandra findet es unfassbar, das offenbar niemand für Dominiks Verletzungen haften möchte.
In drei Wochen geht der "Schraubendreher-Prozess" vor dem Essener Landgericht weiter.
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#1 - 20.10.06 13:43
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#2 - 20.10.06 14:01
typisch wieder deutsche Behörden. Niemand möchte die Schuld auf sich nehmen!
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